Orgel-Förderverein St. Marien-Rachtig e.V.
54492 Zeltingen-Rachtig


Orgelwanderung 2001

"Klingende Orgeln im Hunsrück- und Moselland"

am Samstag, 30.Juni 2001

Von Zeltingen-Rachtig zu den Orgeln
der evangelischen Pfarrkirche in Kleinich,
der Pfarrkirche St. Andreas in Longkamp,
der Heilig-Geist-Kirche in Bernkastel und
der Pfarrkirche St. Simon und Judas Thaddäus in Graach.

Auszüge aus dem

BEGLEITHEFT

Die Landschaft

Der Hunsrück,
das Land der Wälder und Felder, ein Mittelgebirge umkränzt von den Weinlandschaften des Rheintals, des Moseltals, des Nahetals und des Saartals. Der Hunsrück ist arm an Gütern, aber reich an natürlicher und unberührter Schönheit", schrieb vor fast 50 Jahren Bernd Boehle, und der weitgereiste Hans Eberhard Friedrich bezeichnet diesen Teil des Rheinischen Schiefergebirges als ".... eines der schönsten und gesündesten Erholungsgebiete Deutschlands und Europas".

Sprachforscher führen den Namen auf die Kelten zurück, deren Wort ,, chund" für Wald und "ruga" für Bergrücken stand. Der Hunsrück ist folglich vom Sinn her ein bewaldeter Bergrücken.

Dieser Landstrich ist reich an über 2000-jährigen Hinterlassenschaften der Kelten. Beispielhaft stehen dafür der Ringwall von Otzenhausen, die Rekonstruktion des keltischen Dorfs ,,Altburg" bei Bundenbach, die Wohnsiedlung mit Gräberfeld "Vicus Belginum" bei Wederath, unweit von Kleinich und Longkamp.


Die Mosel,
sie bildet mit ihren Mäandern die nordwestliche Grenze des Hunsrücks. Kein anderer deutscher Strom weist so viele Windungen und Schleifen auf wie sie.
Von ihrer Quelle in den Vogesen durchfließt ihr Wasser einen Weg von fast 550 km bis zur Mündung in den Rhein. Für einen Vogel sind es gerade mal rund 270 km Luftlinie.

Der römische Dichter und Prinzenerzieher am kaiserlichen Hof zu Trier, Decimus Magnus Ausonius (310-395), rühmt das reizvolle, weinseelige Land: ".... erhabene Mutter der Reben, Ruhm deinem lieblichen Tal. Besingen will ich dich, glücklicher Fluß, der durch grüne Gefilde freudig wallt. Sei bis zum fernsten Land verherrlicht, holde Mosella!"


Kleinich

Ein geschichtsträchtiges Siedlungsgebiet ist das ,,Kleinicher Land" oder wie es auch genannt wird, das ,,Kirchspiel Kleinich". Zahlreich sind die Funde aus der vorchristlichen Keltenzeit (z.B. Hügelgräber), der Römerzeit (52 v. Chr. bis 475 n. Chr., z.B. Römerstraßen, Gebäudereste, Münzen usw).
Um das 6 Jahrhundert (Frankenzeit) ist eine allgemeine Christianisierung des Gebiets festzustellen. Etwas später erfolgt die Gründung selbständiger Landpfarreien. Der Lieblingsheilige der Franken war der hl. Martin, der auch als Patron der Kirche in Kleinich gewählt wurde.
Bei der Neugründung von Pfarrkirchen auf den Hochflächen wurden, weil sie nicht so dicht bewohnt waren, gewöhnlich eine Anzahl von Siedlungen zusammengefaßt. Die auf diese Weise entstandenen Pfarreien erhielten die Bezeichnung "Kirchspiel" (vergleichbar mit den heutigen "Seelsorgeeinheiten").
Als "Hochgericht Kleinich" war es lange Zeit eine Verwaltungseinheit, in der die Gemeinden fränkischem Brauch entsprechend Wasser, Wald und Weide gemeinsam besaßen. Der letzte Gemeinbesitz, die "Hochgerichtsheide" (ein Waldgebiet), wurde erst 1817 unter die einzelnen Dörfer des Kirchspiels aufgeteilt.

Die Einführung der Reformation erfolgte am 16. Juli 1557 durch den damaligen Gemeinsherr Herzog Friedrich III, der Fromme, von Simmern.


Die Kirche

Das Alter der Vorgängerkirche war von den damaligen Sachverständigen auf 500 bis 600 Jahre geschätzt worden (also etwa um 1200 erbaut, war aber vermutlich nicht die erste Kirche im Ort). Im "Buch der jährlichen Rechte des Bischofs und der Kirche von Trier" finden wir um 1220 die erste schriftlche Erwähnung einer Pfarrei und im Jahr 1318 wird erstmals eine Pfarrkirche in Kleinich schriftlich bezeugt.
Wegen Einsturzgefahr der alten Kirche entschied man sich für einen Neubau in der Form eines griechischen Kreuzes (+). Der Turm sollte teilweise übernommen werden. Im August 1788 begann man mit dem Abbruch des baufälligen Kirchenschiffs und der schadhaften Turmspitze. Bei den Arbeiten fand man 2 Silbermünzen aus vorchristlicher Zeit und Steine mit Inschrift die den Schluß zulassen, daß hier einst ein keltoromanisches Gebäude mit einem heidnischen Heiligtum des Gottes Merkur und der Göttin Rosmerta gestanden hat.

Als Baumaterial für den Neubau wurde heimischer Bruch-Schieferstein im Zweibachtal gewonnen, Quadersteine aus dem Idarwald bei Hochscheid und die Hausteine (Sandstein) aus Niederhosenbach. Das Mörtelgemisch (1700 Tonnen) kam aus Remych (Luxemburg), es wurde durch einen Bernkasteler Schiffer bis Trarbach verschifft. Die damaligen Wälder gaben kein Bauholz her, es wurde im Raum Trier gekauft und auf der Mosel bis Trarbach geflößt. Dachschiefer erwarb man in Irmenach.
All diese enormen Materialmengen mußten mit Pferdefuhrwerken oder wohl meistenteils mit Ochsenkarren, auf miserablen Wegen, mühselig zur Baustelle transportiert werden.

Die notwendigen Nägel waren selbstverständlich handgeschmiedet und kamen von den Nagelschmieden in Wederath, Beuren und Kleinich. Seile lieferte der Seilermeister aus Bernkastel. Schubkarren und Rollkarren, auf denen das Material gefahren wurde, fertigten ein Drehermeister (Drechsler) aus Kleinich und ein Wagner (Stellmacher) aus Frohnhofen.
Fachkundige Handwerksmeister, fleißige hunsrücker Handwerkerhände, freiwillige Helfer und Frohndienstler schufen aus diesen Materialbergen in nur sechzehn Monaten Bauzeit ein bewundernswertes Gotteshaus und das in einer Zeit, die den Menschen im Hunsrück nicht zugeneigt war, denn die allgemeine Verarmung und das Elend waren groß.
Am Tag der Kirchweih, dem 17. Oktober 1790 überstrahlte die Freude über das gelungene Werk alle vorausgegangenen Mühen und Beschwernisse. Nach der Festpredigt verschönten Schüler die Feier durch Vokalmusik und Instrumentalmusik denn eine Orgel gab es noch nicht.


Der Turm und seine Glocken

Der Glockenturm mit seinen wehrhaften Mauern aus Bruchstein (1,40 m stark) war vielleicht schon vor tausend Jahren Zuflucht der Menschen in unruhigen Zeiten.

Von einem bewegten Dasein können die Glocken der Kleinicher Kirche erzählen. Anno 1539 stürzte der Glockenturm mit seinen 3 Glocken ein, ".. derweil der Pfarren mit dem Pfarrvolk im Gottesdienst gestanden".
Erst 1551 wird der Turm wieder aufgebaut.
Anno 1587 fällt die mittelgroße Glocke herab, ohne zu zerspringen.
Anno 1636 (Drezßigiähriger Krieg) zünden marodierende Truppen die Kirche an. Alle drei Glocken stürzen herab oder schmelzen durch die Hitze.

In den Jahren 1650 / 1654 / 1669 werden aus dem alten, zerbrochenen oder geschmolzenen "Glockenschrott" neue Glocken gegossen.

1673 und 1675 sind Glocken gesprungen und werden um gegossen.
1772 eine weitere Glocke gesprungen, sie wird 1791 umgegossen.

1942 muß die große und die kleine Glocke für Kriegszwecke abgeliefrrt werden und wird nach Hamburg transportiert. Dort lagern 91.000 Glocken aus ganz Europa. Bei Kriegsende waren noch 14.000 davon vorhanden. Unter ihnen zum Glück auch die Glocken von Kleinich.
Ende 1947 erfolgt der Rücktransport durch das zerbombte Deutschland und am 7. März 1948 hängen sie wieder wohlbehalten an ihrem angestammten Platz und verkünden im Dreiklang (e', fis' und d'') den feierlichen Festgottesdienst anläßlich ihrer glücklichen Heimkehr.

 

Evangelische Kirchengemeinde Kleinich

 

Einweihung der restaurierten Stumm-Orgel in der Evangelischen Kirche zu Kleinich am Sonntag, dem 8. Juni1986, um 14.30 Uhr

Über die Orgel

Obwohl ein Originalvertrag für den Bau der Orgel nicht mehr erhaten ist, kann doch entsprechend einer Signierung auf dem Pedalkoppelwellenbrett hinter der Kniefüllung im Spieltisch und nach einer weiteren Inschrift an der Rückwand des Orgelgehäuses die Entstehungszeit für die Kleinicher Orgel auf das Jahr 1809 datiert werden, die Orgel selbst wurde am 17. Mai 1809 eingeweiht. Demnach stammt das Instrument aus den letzten Jahren der 3. Generation der Orgelbauwerkstatt Stumm aus Rhaunen-Sulzbach; für diese Zeit stehen die Namen Philipp (1734-1814), Franz (1748-1826) und Friedrich Carl (1744-1823): So hatte die Kirchengemeinde von Kleinich in einer politisch schweren Zeit - man denke an die napoleonischen Kriege mit ihren wirtschaftlichen Auswirkungen - die Ausgestaltung ihrer 1789 bis 1790 gebauten Kirche mit einer in jeder Hinsicht repräsentativen Orgel vollendet, wohl mit einer Anstrengung, die uns noch heute allen Respekt abverlangt.

Das Instrument steht auf einer eigenen Empore ,,im Angesicht" der Gemeinde und dient somit auch, für jeden sichtbar - entsprechend guter protestantischer Praxis - der Verkündigung. Das Gehäuse folgt einer Gliederung, wie sie bei Stumm in der Zeit um 1800 charakteristisch war; in der Aufteilung der Pfeifenfelder wurde ein Typ aufgenommen, wie er schon im späten Rokoko typisch war, die Gestaltung der Verzierungen weisen ins Empire.

Das Werk hatte folgende Disposition (seit 1986 wiederhergestellt; Schleifen- folge auf den Laden in Klammern; Registernamen entsprechend den frei gelegten Schildern an der Spielanlage):

Manual C - f3 (54 Töne)
1.
(1)
Principal
8'
C-c' Prospekt, 75% Zinn, 1986 rekonstruiert, C-baufgeworfene Labien; cs3 -f3 innen, davon 3 Pfeifen nicht original, aber Stummscher Provenienz, 2 Pfeifen von 1986
2.
(5+6)
Gamba
8'
Baß: C-h°, 60% Zinn; Diskant: c1-f3, alle Pfeifen rekonstruiert
3.
(2+7)
Bourdon
8'
Baß: C-h°, Holz, Seiten aus Fichte, alle anderen Teile aus Eiche, Vorschläge mit Pergament zum Pfeifenkörper hin abgedichtet; Diskant: c1-f3 Metall, signiert: ,,Hohlpfeif"; alle Pfeifen original
4.
(4)
Traversflöte
8'

c1-f3 Birnbaum, offen, 5 Pfeifen komplett erneuert, Rest zumeist original (auffälligerweise war nur die C-Seite vom Holzwurm befallen)

5.
(3)
Octave
4'
C-A im Prospekt, 75% Zinn, 1986 rekonstruiert, mit aufgeworfenen Labien, B-f3 innen stehend, 2 Pfeifen erneuert, ansonsten original
6.
(9+10)
Flöte
4'

Baß: C-h° Metall, gedeckt, Diskant: c1-f3 Metall gedeckt, alle Pfeifen original; signiert ,,Flaut"

7.
(8)
Quint
3'
Metall offen, signiert ,,Quint", alle Pfeifen original
8.
(11)
Octav
2'
Metall, signiert ,,Octav", Metall offen, g1, c2 , h2 , c3 und d3, 1986 erneuert, alle anderen original
9.
(12)
Salicional
2'
signiert ,,Salicional", repetiert bei c2 in 41; h', d3 und e3, 1986 erneuert, alle anderen Pfeifen original, Füße zum Teil sehr stark von Zinnpest befallen
10.
(13)
Terz
1 3/5'
signiert ,,Terz", Metall offen, cs3 e3 und f3 1986 erneuert, alle anderen Pfeifen original, Füße zum Teil stark von Zinnpest befallen.
11.
(14)
Mixtur 1'
3fach
Octavrepetition bei g° und g', bis auf sechs 1986 erneuerte Pfeifen original
12.
(15+16)
Trompete
8'
mit Baß-/Diskantteilung zwischen h° und c', C-a° Stiefel mit Ring und Nuß und angelöteter Spitze, h°-f3, Stiefel bis zum Becher hochgezogen, Fußspitze gekulpt, alle Pfeifen 1986 rekonstruiert, Stiefel von h2 dagegen original erhalten.
13.
(17+18)
Vox humana
8'
Baß-/Diskantteilung zwischen h° und c', bis auf den Stiefel von e3 und einiger wegen Zinnpest erneuerter Stiefelspitzen, komplett erhalten.
 
Tremulant

original erhalten als Flügeltremulant, im originalen Kanal zur Manuallade

Pedal C - d1 (15 Töne)
14.
(2)
Subbaß
16'
C-d° Holz gedeckt, alle Teile außer Kern und Vorschlag aus Fichte, original erhalten
15.
(1)
Octavbaß
8'
c-d Holz, offen, alle Teile Fichte, außer Vorschlag und Kern aus Eiche.
 
Coppel
Pedalkoppel über ein Wellenbrett in die Manualtasten eingreifend

Stimmung im ,,Cornetton" (ca. 452 Hertz bei 16° C); eine originale Temperierung konnte nicht festgestellt werden, sodaß die - wohl jüngere - gleichschwehende Temperatur beibehalten wurde.

Die zwei Keilbälge

Das Gehäuse ist in die Brüstung der Empore gesetzt, dahinter ist in Stimmgangabstand die Pedallade freistehend auf Emporenniveau aufgebaut: zwischen Pedal und Rückwand der Kirche wurde das Balggestell eingerichtet, die seitliche Spielanlage wurde mit Klaviaturen und Registerzügen ins Untergehäuse an die von vorne gesehen rechte Seitenwand eingebaut.

Auf Höhe des Prospektstockniveaus, also auf den Gurtrahmen des Gehäuses, legte Stumm die (geteilte) Manualwindlade mit der Tonfolge (in der für die Stummsche Praxis typischen Einteilung durch Stockschrauben, der im wesentlichen auch die Gliederung von Kanzellenkorpus und Windkasten entspricht), wie sie die Gliederung der Prospektfassade im Wesentlichen übernimmt; zusätzlich zum Prospektregister Principal 8' kommen noch 10 Pfeifen der Octave 4' dazu.

Die Konstruktion der Manualwindlade selbst zeigt die bei Stumm nur selten anzutreffende Bauweise, daß der Windladenkorpus zwar normal gespundet ist, die Schleifenbahnen aber nicht - wie üblich - beledert wurden, sondern dafür eine Fundamenttafel (mit Faserrichtung quer zur Kanzellenrichtung) auf den Kanzellenkorpus aufgeleimt wurde: Die Schleifen liefen also ohne jede Abdichtung zwischen Stock und Windladenkorpus. Die Schleifen sind üblicherweise mit Dämmen abgetrennt, lediglich die beiden geteilten Schleifen für die Zungenregister sind nicht durch Dämme voneinander getrennt. Jeweils zwei Schleifen sind durch einen Stock zusammengefaßt

Seitliche Spielanlage mit Klaviatur und Registerzügen

Die Pedalwindlade folgt einer ähnlichen Bauweise mit dem Unterschied, daß der Kanzellkorpus nicht gespundet ist, sondern aus einer Eichenbohle gestemmt wurde. Die Tonteilung folgt einfacher diatonischer Folge, mit C in der Mitte.

Die Spieltrakturen laufen - entsprechend der seitlichen Anlage - im Manual über liegende Wellrahmen (die Manualklaviatur ist balanciert), die Spieltraktur zum Pedal läuft über am Boden liegende Wellen. Die Schleifenbetätigung erfolgt im Manual über in die Schleifen eingreifende Schwerter, die Registerzüge liegen über der Notenpultfüllung, die Zuganordnung entspricht der Anordnung der Schleifen auf der Manualwindlad. Die Umlenkung der beiden Pedalregisterzüge erfolgt über stehende Wellenbäume.

Die Windversorgung erfolgte ursprünglich über drei Keilbälge, deren Lage sich am originalen Balggestell ablesen läßt. Die Kanalanlage einschließlich des Kanaltremulanten blieb weitgehend erhalten und auch noch in Gebrauch, als ein Magazingebläse die Spanbälge ersetzt hatte.

Wenn auch die Orgel von verändernden Eingriffen weitgehend verschont blieb, ließen sich doch im Laufe der Zeit Reparaturen nicht vermeiden. So war bereits 1847 eine Reparatur an der Balganlage und eine Reinigung unumgänglich, die wohl Orgelbauer Claus aus Lieser durchführte. 1887 reparierte Gustav Stumm das Instrument und baute ein neues Magazingebläse ein. Wahrscheinlich ist der Austausch der beiden Register Gamba 8' und Trompete 8' durch Aeoline 8'. und Gamba 8' auf ihn zurückzuführen. 1917 erfolgte die Entnahme der Prospektpfeifen aus Zinn und in der Folgezeit der Austausch mit Zinkpfeifen. Eine weitere Orgelreinigung ist für das Jahr 1954 durch Oberlinger, Windesheim, überliefert.

Die fortschreitende Verschlechterung des Allgemeinzustandes der Orgel führte bereits in den Jahren nach 1960 zu Überlegungen, die Orgel zu restaurieren. Der Grad der Verschmutzung und erhebliche Risse in der Windlade führten zu starken Beeinträchtigungen in der Funktion. So galt es bei der Restaurierung 1985/86, das in seiner Gesamtstruktur kaum veränderte Instrument zu erhalten und veränderte bzw. fehlende Teile zu rekonstruieren. ,,Verbesserungen" wie Erweiterung des Pedalumfangs, Veränderungen an der Traktur oder Angleichung der Stimmtonhöhe an die heute übliche Norm sollten unterbleiben. Hinter diesen knappen Worten steckt vor allem Arbeit an vielen Details. Vor allem an der Manualwindlade mußte viel Mühe aufgewendet werden, da durch das querverleimte Fundamentbrett Risse unvermeidbar waren. Diese Risse und Risse am Kanzellenkorpus wurden ausgespant, das Leder der Ventilbahnen, der Ventile und Pulpeten originalgetreu erneuert. Eine zusätzliche Belederung der Schleifenbahnen unterblieb entsprechend dem Original. Trotzdem erschien hier eine elastische Abdichtung unvermeidbar, sodaß unter die Stöcke elastische Dichtungsringe reversibel eingebracht wurden.

Die Trakturen wurden im Wesentlichen nur gereinigt und aufgearbeitet, allerdings mußten die verrosteten Abstraktendrähte und Achsstifte ersetzt werden; ausgeleierte Bohrungen für Achsen und Abstraktendrähte wurden mit Epoxidharz ausgegossen und neu aufgebohrt. Die nicht mehr originale Manualklaviatur wurde erneuert, das Abschlußprofil hier und die neue Orgelbank haben als Vorbild die Stumm-Orgel von Einöllen (1813).

Anders als vergleichbare Instrumente blieb die Orgel von Kleinich von verändernden Eingriffen am Pfeifenwerk verschont. So wurde wohl nur die ursprünglich ungleichschwebende Temperierung geändert und drei Register komplett ausgetauscht: Principal 8', Gamba 8' und Trompete 8'. Es haben sich einige seltene Register erhalten, unter anderem alle Holzpfeifen (außer den durch Wurmfraß zerstörten Bimbaumpfeifen der Traversflöte 8') und die wohl letzte Vox humana 8' aus der Werkstatt Stumm. Trotzdem waren einige Pfeifenfüße von Zinnpest stark angegriffen und waren daher zu erneuern, außerdem mußten alle Pfeifen rundiert und zum Teil an den Mündungen gelötet werden. Die rote Leimfarbe der Holzpfeifen wurde abgewaschen, verwurmte Holzteile zumeist gefestigt, bei einigen wurden Hölzer ersetzt.

Die rekonstruierten Register und Einzelpfeifen folgen soweit als möglich Stummscher Werkstattpraxis. So konnte aufgrund sichtbarer Risse auf den Rasterbrettern die Mensur für alle Labialregister wiedergewonnen werden, die Zinnbleche wurden von Hand abgezogen und nach oben ausgedünnt, Kerne und Labienform entsprechen dem Original. Der Prospekt konnte durch einen Vergleich mit dem Riß der Orgel von Annweiler mit den abgestuften Pfeifenfüßen rekonstruiert werden.

Hans-Wolfgang Theobald

15. Mai 1986


Longkamp

Nomen est omen - als "1ongus campus" (langes Feld oder lang gestreckte Höhe) ist der Ort auf der weitläufigen Hunsrückhöhe in alten Dokumenten erwähnt.
Schon die Römer siedelten hier, denn eine wichtige Römerstraße verlief über den Höhenzug und verband Mainz mit Trier.

Ein Großfeuer in Longkamp hat im Jahre 1824 die meisten der älteren Gebäude zerstört und nur wenig von der alten dörflichen Bausubstanz ist erhalten geblieben.


Die Pfarrkirche St. Andreas

Schon um die Jahrtausendwende (1030) wird eine Kirche im Dorf erwähnt, eine Filialkirche der Pfarrei Bernkastel. Bei einer Visitation von 1640 (Kontroll-Besuch in der Pfarrei durch eine kirchliche Autorität, z.B. Weihbischof oder dessen Vertreter) wurde diese als sehr klein und reparaturbedürftig bezeichnet. Schon das damalige Gotteshaus war dem hl. Andreas geweiht. Ein neues Kirchenschiff wurde aber erst hundert Jahre später (1747-1749) gebaut und eingesegnet. Der bisherige Turm wurde belassen.

Mittelpunkt unseres Dorfes

In den Analen ist festgehalten: Bei dem Bau zeichnete sich der Hochgerichtszender (Beisitzer am Hochgericht, ein kurfürstlicher Beamter) Stef Laym besonders aus. Als Dank für seinen Eifer und seine Unterstützung wurden ihm und seiner Ehefrau Margaretha eine Begräbnisstätte unter der Kommunionbank zuerkannt.

Der heutige Kirchturm im gotischen Stil wurde dann weitere hundert Jahre später erbaut (1863-1864).

Wiederum hundert Jahre danach ist das Kirchenschiff baufällig und wird 1963 baupolizeilich geschlossen. Das heutige zeltförmige Kirchenschiff entsteht ab 1964 und wird 1967 eingesegnet. Es bietet 550 Plätze (vorher 324).

Ausstattung:
Neben dem Marienaltar ein Bild der Immerwährenden Hilft, angefertigt im 2. Weltkrieg. Die Gläubigen opferten von ihren wenigen Schmuckstücken, um dem Bild zu einem würdigen Aussehen zu verhelfen. Von der rechten Seite des Chorraumes blickt eine Andreasstatue auf die Gläubigen herab.
Eine wertvolle Muttergottesstatue mit goldenem Strahlenkranz, die über 200 Jahre alt ist, schwebt hoch über dem Altar und Tabernakel.


Die drei Glocken

Die Älteste und Größte war laut Inschrift im Jahre 1349 gegossen und 1030 kg schwer. Zwei weitere stammten aus den Jahren 1561 und 1867.
Jm ersten Weltkrieg (1917) erhielten die beiden jüngeren Glocken ihren "Stellungsbefehl", die große Alte durfte bleiben. Es klingt wie blanker Hohn: Für die beiden "Kriegsopfer" wurde der Gemeinde 3 Mark je kg vergütet.
(780 kg + 550 kg * 3,-- M = 3990 M für den Edelschrott).
1922 wurde das Geläute mit 2 neuen Glocken wieder vervollständigt, doch nur für 2 Jahrzehnte.
1942 kamen erneut zwei "Stellungsbefehle", diesmal mußte auch die große alte Glocke von 1349 unerbittlich dran glauben.
Erst 1952 konnte das Geläute komplettiert werden, es klingt jetzt mit den Tönen
,,g", ,,a" und ,,c", sodaß man mit g-a-c ein "Gloria" bekommt.


Die Orgelwerke

Bereits 1716 hat Longkamp eine Orgel. Ein Dokument belegt, der Küster erhielt 1 RT, 16 alb für das Spielen der Orgel und in den Folgejahren sind Reparaturen dokumentiert.
1745 wird die gebrauchte Orgel aus der St. Michaelskirche in Bernkastel gekauft und durch den Orgelbauer Benedikt Romanus Nollet aus Trier in Longkamp wieder aufgebaut.

"Orgelbau ist naturgemäß eine wirklich feine Kunst, würdig eines Edelmannes", sagt Constanzo Anteguati.
Doch der damalige Pastor Peter Carove hat eigene Erfahrungen in Longkamp gemacht und schreibt über Orgelbauer Nollet:
,,Er ist ein Mann, auffallend durch seine künstlerischen Fähigkeiten und miserable Sitten...
Fast 170 Jahre versah die Orgel aus Bernkastel ihren Dienst in Longkamp, dann wurde im Jahr 1914 ein neues Orgelwerk durch Orgelbauer Heinrich Voltmann aus Klausen in das alte Gehause eingebaut.

Im Kriegsjahr 1917 erhalten die ganz neuen Orgelpfeifen aus Zinn ihre ,,Einberufung", alle Einsprüche helfen nicht, die Pfeifen müssen als Kriegsmaterial abgeliefert werden. Die Entschädigun für den ,,Edelschrott":
6,30 Mpro Kilo * 38 kg = 239,40 M aus dem Staatssäckel des Kaiserreichs.
1928 wurden minderwertige Pfeifen aus Zink eingebaut. Das war klanglich und optisch zwar von Nachteil, weckte aber im 2. Weltkrieg keine Begehrlichkeiten bei den Machthabern, die Orgel blieb benutzbar.



Das Orgelwerk von 1914 wurde vor dem Abbruch der alten Pfarrkirche 1965 von dem Orgelsachverständigen der Diözese Trier, Domorganist Wolfgang Oehms, aberkannt und des Restaurierens nicht mehr für wert befunden. Nach Abbruch und Einlagerung der Orgel durch heimische Handwerker ist heute nur noch der pneumatische Spieltisch erhalten und tut in einer Hausorgel gute Dienste, Der ungeklärte und vor allem unerklärbare Verlust von Pfeifen, Kegelladen und vor allem dem historischen Gehäuse kann aus heutiger Sicht (1999) nur als tragisch bezeichnet werden.

Am 6. April 1982 beschloß der Verwaltungsrat unter Vorsitz von Pfarrer Helmut Loescher die Anschaffung einer neuen Orgel mit 17 klingenden Registern auf Schleifladen, verteilt auf 2 Manuale und Pedal. Der Auftrag wurde an die Firma Hugo Mayer in Heusweiler/ Saar vergeben. Für die Aufstellung dieser Orgel wurde an der Westseite des Kirchenschiffes eine neue Empore durch die einheimische Firma Reichert errichtet. Die Orgel hat folgende Disposition'.

II. Manual,
Rückpositiv, C-g"'
1. Manual,
Hauptwerk, C-g"'
Pedal, C-f'
1.
Holzgedackt
8'
9.
Principal
8'
16.
Subbaß
16'
2.
Rohrflöte
4.
10.
Koppelflöte
8'
17.
Octavbaß
8'
3.
Quinte
2 2/3'
11.
Octave
4'
18.
Quintade
4'
4.
Principal
2'
12.
Waldflöte
2'
19.
Posaune
16'
5.
Terz
13/5'
13.
Mixtur 5f
1 1/3'
20.
Koppel II - P
6.
Cymbel. 3f
2/3'
14.
Trompete
8'
21.
Koppel l-P
7.
Krummhorn
8'
15.
Koppel II - I
 
8.
Tremulant
 
 

Die Orgel hat mechanische Spiel- und elektrische Registertraktur; Handregistratur, 2 freie Kombinationen und Tutti sowie Einzelabsteller für die 3 Zungenregister. 1184 Pfeifen, davon 128 aus Holz, der Rest aus Zinn-Blei-Legierung können zum Klingen gebracht werden. Die Gesamtkosten beliefen sich auf DM 168.083,88.

Am 4.12.1983 (2. Adventsonntag) wurde die Orgel durch Domkapitular Leininger eingeweiht, die musikalische Gestaltung des Festgottesdienstes übernahmen der Kirchenchor und der Musikverein Longkamp sowie an der Orgel der aus Longkamp stammende Leo Reichert, Domorganist in Worms. Die offizielle Abnahme des Instrumentes fand am 7.1.1984 durch den Trierer Domorganisten Wolfgang Oehms statt.


Bernkastel, die glückliche Perle der Mittelmosel.

Glück hat sie gehabt, diese liebenswerte kleine Stadt an der Mosel. Denn sie entging schlimmen kriegerischen Zerstörungen, obwohl das Moselland in den zurückliegenden Jahrhunderten viel unseliges erlebt hat. Sie entging dem Schicksal von Cochem, das 1689 durch die Franzosen zerstört wurde oder Traben-Trarbach und Zell wo mehrere verheerende Feuersbrünste die Ortschaften einäscherten.
So präsentiert sich der mittelalterliche Stadtkern heute mit reicher historischer Bausubstanz, wie aus einem Bilderbuch entsprungen.


Die Heilig-Geist-Stiftung

,,IN DER VORSTADT GELEGEN;

ZUR AUFNAHME ARMER LEUTH UND PASSANTEN"


Spitäler oder Hospitäler wurden im Mittelalter gegründet um Bedürftigen Unterkunft und Verpflegung zu geben, denn dem christlichen Gebot der Nächstenliebe entspricht die Fürsorge für die Mitmenschen.
Das ,,Hospital zum Heiligen Geist" ist die älteste caritative Stiftung der Stadt. Nach der Überlieferung ist sie im 14. Jahrhundert von hochherzigen und frommen Gutthätern" (Wohltätern) und Stiftern ins Leben gerufen, ihr Zweck ist.

,,DEM GEMEINWOHL DURCH MILDTÄTIGKEIT ZU DIENEN"

Ein Schreiber des Mittelalters bedauert ,, . . dass die Urheber und Wohltäter des Spitais nicht aufgeschrieben worden seindt." und schreibt weiter, ,,Ihre Namen sind eingeschrieben im Himmel".

Später gingen noch drei weitere Stiftungen in der Heilig-Geist-Stiftung auf (die Lorich' sche Stiftung, das Pfingstalmosen, das Kneip'sche Hausalmosen), weshalb der heutige Name lautet:

Heilig-Geist-Stiftung
- Vereinigte Hospitien-

Das Vermögen besteht im Wesentlichen aus Grundstücken mit weinwirtschaftlicher sowie land- und forstwirtschaftlicher Nutzung in den Gemarkungen Bernkastel, Gonzerath und Longkamp.

Heute stehen in dem ,,Langhaus", wie das Spitalgebäude an der ehemaligen Heilig-Geist-Stadtpforte im Volksmund genannt wird, für Wohnungsuchende, die einen Wohnberechtigungsschein vorlegen können, 7 altengerechte Wohnungen von 60-85 m2 zur Verfügung.

Die neue Mayer-Orgel der Heilig-Geist-Kirche, Bernkastel

Beschreibung


Im Jahre 1999 faßte der Verwaltungsrat der Heilig-Geist-Stiftung unter dem Vorsitz von Stadtbürgermeister Dr. Helmut Gestrich den Beschluß, für die Heilig-Geist-Kirche eine gebrauchte Pfeifenorgel anzuschaffen. Nach Kontaktaufnahme mit mehreren Orgelbaufirmen fiel die Wahl auf ein Instrument, das in der Werkstatt der Firma Hugo Mayer in Heusweiler im Saarland stand.

Die Orgel wurde erbaut im Jahre 1991 mit vier Registern und angehängtem Pedal von der Firma Gebr. Oberlinger aus Windesheim / Nahe. Einige Jahre später erhielt Orgelbaumeister Stephan Mayer den Auftrag, das Instrument für eine Gemeinde in Südkorea umzubauen und zu erweitern. Nachdem diese Gemeinde den Auftrag zurückgezogen hatte, stand das unfertige Werk in der Werkstatt in Heusweiler. Nach Beratungen zwischen Organist Josef Thiesen und den Orgelbauem wurde schließlich das Werk im Innern um ein Register erweitert, vor das Gehäuse ein Principal 4' als freistehender Prospekt gesetzt und das Pedal um Pedalkoppel und einen hinterständigen Subbaß 16' ergänzt. Das Gehäuse aus Kiefernholz wurde farblich der Kirche angepaßt. Die Orgel hat seither folgende Disposition:

1. Manual C - g3:
 
1. Holzgedackt
8'
Oberlinger 1991
2. Principal
4'
C-gs' Prospekt, Rest innen; 75% Sn; Mayer 2000
3. Rohrflöte
4'
Oberlinger 1991
4. Prinzipal
2'
Oberlinger 1991
5. Sesquealter
2f
abc': Mayer2OOO
6. Mixtur 1 1/3'
3f
Oberlinger 1991
 
 
Pedal C-f'
 
7. Subbaß 16' Fichte; Mayer 2000
 
Pedalkoppel als Fußtritt
 

 

Die Orgel hat mechanische Spiel- und Registertraktur.
Der Winddruck beträgt 60 mm Ws.

Am Pfingstmontag, 12. Juni 2000 wurde die Orgel durch Kaplan Markus Eiden feierlich gesegnet. Der Cäcilienchor St. Michael unter der Leitung von Josef Thiesen und an der Orgel begleitet von Axel Weber sang die ,,Intradenmesse" von Fridolin Limbacher. Am Nachmittag des gleichen Tages wurde das Instrument von Josef Thiesen in einem Konzert vorgeführt.


Graach

Über Jahrhunderte hinweg finden wir im Weindorf Graach wegen seiner herausragenden Weinlagen bedeutende Klosterhöfe und herrschaftliche Besitztümer. Der Kurfürst von Trier, die Grafen von der Leyen, die Klöster St. Martin, St. Paulin, St. Matthias, St. Maximin und andere unterhielten hier stolze Höfe, um ihren nicht geringen Weinbedarf zu decken. Durch die Säkularisation unter Napoleon (Enteignung und Verkauf der kirchlichen und adeligen Besitzungen) sind sie verschwunden. Als einziges Beispiel dieser blühenden Weinhöfe ist uns der Josefshof erhalten. Unter dem Namen Martinshof war er einst als Eigentum und Weinlieferant der Abtei St. Martin bei Trier wohlbekannt. Die zugehörigen Weinberge bildeten eines der wertvollsten Besitztümer der Abtei. Auch er wurde enteignet und 1803 an einen Mathias Josef Heyn zu einem Schleuderpreis verkauft und dann in Josefshof umbenannt.
Vor der Jahrhundertwende erwarb Reichsgraf von Kesselstatt das Hofgut mit seinem ansehnlichen Weinbergsbesitz. Vor gut 20 Jahren wurde der Josefshof mit all seinen Ländereien von der Familie Reh, Leiwen, gekauft und sehr sorgfältig renoviert. Der Hof präsentiert sich heute wieder als wertvolles historisches Kleinod und ist ein Musterbeispiel der einst stolzen Weinhöfe an der Mosel.


Die Pfarrkirche St Simon und Judas Thaddäus

Die erste urkundliche Erwähnung einer ,,Kapelle" in Graach geht auf das Jahr 1121 zurück. Sie war eine Filialkirche der Pfarrei Bernkastel und schon damals den Aposteln Simon und Judas Thaddäus geweiht.
Die heutige Kirche wurde 1601 erbaut und ist ein gelungenes Beispiel für die neugotische Erweiterung eines älteren Baues. An das damals 300-jährige Langhaus fügte man 1905 ein größeres Querschiff und einen größeren Chor an und schuf auf diese Weise behutsam eine neue Raumeinheit.

Die Orgel

Erbauer: Firma Johannes Klais, Bonn
Jahr: 1914 (lt. Schnitzwerk im Prospekt)
Spieltraktur: pneumatisch
2 Manuale: HW / SW
Register: 20
Tonumfang: C-g"' in den Manualen, C- d' im Pedal
     
Pedal Hauptwerk Schwellwerk
H-P Bordun 16' Geigenprincipal 8'
I-P Princzpal 8' Bordun 8'
Subbaß 16' Viola di Gamba 8' Viola 8'
Oktavbaß 8' Concert Flöte 8' Vox cölestis 8'
Choralbaß 4' Oktave 4' Flauto traverso 4'
Fagott 16' Rohrflöte 4' Flautino 2'
  Quinte 2 2/3' Sesquialter 2f
  Mixtur 2' 4f (1983) Trompete 8' (1983)
  11-1  
  SubII-I  
  Super 11-1  

 


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Datum der letzten Überarbeitung: 14.07.2001