Orgel-Förderverein St. Marien-Rachtig e.V.

54492 Zeltingen-Rachtig
 
   - unsere Zeitung -


Mitteilungen des Orgel-Fördervereines St. Marien Rachtig e.V. Zeltingen-Rachtig 2/2004

Inhalt:
Das Konzept der neuen Orgel
Tradition verpflichtet
Cronologie der Ereignisse
Spezialisten: die Orgelbaufirma Weimbs
Abschied von einer Königin
Beispiele guter Taten
Die weiteren Aussichten: Feiern Sie mit ...
Paten für eine Königin gesucht

Liebe Leser

Zu Beginn des neuen Jahres 2004 erhalten Sie neue Informationen zur Entwicklung unserer Orgel.

Nachdem wir uns im November von der alten Orgel verabschieden mussten, sind mittlerweile die Arbeiten an der neuen Orgel in vollem Gang. Das Genehmigungsverfahren durch das Bischöfliche Generalvikariat ist abgeschlossen, der Verwaltungsrat der Kirchengemeinde hat den Auftrag an die Firma Weimbs erteilt und erste Zahlungen durch den Orgelförderverein sind erfolgt. Eine kleine aber schmucke Ersatzorgel unterstützt in der Zwischenzeit den musikalischen Teil unserer Gottesdienste, gespielt von Organist Rudi Kön. Und so warten wir und sind gespannt, welche Fortschritte unsere neue Orgel macht. Möge alles einen guten Weg gehen, so daß wir uns spätestens am diesjährigen Patronatsfest an neuem Orgelklang in unserer Pfarrkirche freuen dürfen.

Pfr. Stephan Feldhausen

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Das Konzept der neuen Orgel

Das Instrument ist als klassische Orgel konzipiert und orientiert sich an den Instrumenten aus den Werkstätten der Familie König und anderen Instrumenten jener Zeit. Das groß besetzte Hauptwerk und das dahinter stehende Pedalwerk geben Gravität und Fundament. Das Rückpositiv wird in die Emporenbrüstung hinein gebaut und verleiht der Orgel Brillanz und Schärfe. Sowohl die Disposition (Zusammenstellung der Register) als auch Stimmung und Intonation erinnern stark an die Instrumente des 18. Jahrhunderts, so wie auch das Äußere und insbesondere der Prospekt der Orgel.

Das Hauptwerk besitzt die komplette Reihe der Principale vom 8’ bis zur Mixtur, die so typisch für die barocke Orgelliteratur sind und den speziellen Orgelklang ausmachen. Dazu kommen weiche, runde Flöten und ein Streicher für Begleitaufgaben. Quint, Terz und Cornett bilden die Verbindung zu den Werkstätten König und Stumm und bringen Farbe und Kraft in den Klang. Dazu kommen die Trompete mit ihren vielfältigen Aufgaben und im Baß das aufhellende Claron. Das Rückpositiv (im Rücken des Organisten) ist schon auf Grund seiner exponierten Stellung für solistische Aufgaben prädestiniert. Daher enthält es eine Reihe entsprechender Register von der überblasenden Flaut travers (Querflöte) bis zum französischen Cromhorn. Einige Register tragen ähnliche oder gleiche Namen wie ihre Pendants im Hauptwerk, erhalten aber andere Mensuren (Abmessungen) und einen abweichenden Klang. Eine Besonderheit stellt das Register „Tintinabulum“ dar. Es ist im westdeutschen Orgelbau einzigartig für die Werkstatt König belegt und trägt bei diesem auch den Namen „Carillon“. Das Register stammt aus dem süddeutschen Raum und imitiert - wie schon der Name verrät - mit seinem hellen, scharfen Ton den Klang des Glockenspiels. Das Pedalwerk sorgt vor allem für das klangliche Fundament der Orgel. Zwei verschiedene Achtfuß-Register und der eine Oktave tiefere Subbaß eröffnen dem Spieler viele dynamische Möglichkeiten. Zwei Zungenregister (Bombart und Trompet) sorgen für klangliche Vielfalt und solistische Kraft. Nicht nur der Bau, auch die Bezeichnung und Schreibweise der Register orientiert sich am historischen Orgelbau und macht dem Fachmann auch dadurch deutlich, was er klanglich zu erwarten hat. Gleichwohl ist das Instrument keine reine Kopie des 18. Jahrhunderts, das würde allein schon wegen der Klaviaturumfänge zu viele Einschränkungen in Bezug auf die liturgische und konzertante Verwendbarkeit mit sich bringen.

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Tradition verpflichtet

Schon im 13. Jahrhundert bildeten die Dörfer Zeltingen, Rachtig, Erden und Lösnich eine Großpfarrei als Verwaltungseinheit und blieben bis ins 19. Jahrhundert zusammen. Erst 1803 gliederten sich die Dörfer als eigenständige Pfarreien. Heute nach 200 Jahren haben sie zwar noch ihre Selbstständigkeit als Pfarrei, werden aber in einer Seelsorge-Einheit unter einem Pfarrer verwaltet. Seit dem Jahre 1993 ist Pfarrer Stephan Feldhausen unser Seelsorger. Über seinen Vorgänger Johann Peter Glesius, den Kanzler der Trierer Komende des Deutschherren-Ordens berichtet die Dokumentation „Ritter und Priester - Acht Jahrhunderte Deutscher Orden“

Tradition verpflichtet Johann Peter Glesius wurde am 30.7.1679 in Rachtig geboren und blieb als sehr wohltätiger Pastor in Erinnerung. Unter seiner Leitung wurde 1723- 1725 eine neue Kirche gebaut, wozu er selbst einen beträchtlichen Teil seines Vermögens opferte. 1739 stiftete er eine neue Orgel und sorgte nach und nach für eine gute Einrichtung des Gotteshauses. Eine neue Glocke wurde angeschafft. Für den Orgelspieler an Sonn- und Feiertagen stiftete Pastor Glesius eine Rente, erbaute aus eigener Tasche das Pfarrhaus und kaufte für die Pfarrgemeinde eine Reihe von Ländereien. 1749 baute er ein neues Schulhaus und sorgte für eine bessere Bezahlung des Lehrers.Unter ihm entstand eine Armenspende für die Armen und Kranken von Zeltingen und Rachtig, ihm ist auch die Gründung der Zeltinger Mädchenschule zu verdanken. Er starb am 20. Januar 1762 in Trier.

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Chronologie der Ereignisse

25.6.1995 Gründung des Orgelfördervereins St. Marien, Rachtig
5.7.1996 erste Orgelfahrt ins Saarland
1996/97 Untersuchungen der vorhandenen Orgel durch verschiedene Orgelbauer und Sachverständige
1998 Erstellen mehrerer Entwürfe, u.a. durch Paul Kön und Josef Thiesen
1.10.2001 Zusammen mit Domorganist Josef Still, Orgelsachverständiger des Bistums Trier, wird der Entwurf für die Ausschreibung festgelegt
2002 Durchführung mehrerer Orgelfahrten; insgesamt werden auf 6 Orgelfahrten und 8 Orgelwanderungen 49 Orgeln von 15 Firmen teils mehrfach besichtigt und durch Theresia und Josef Thiesen gespielt
16.11.2002 Ausschreibung: 3 ausgewählte Firmen werden zur Angebotsabgabe aufgefordert, 2 weitere Firmen beteiligen sich freiwillig
März/April 2003 Erste Sichtung und Beratungen über die Angebote
24.4.2003 Beratung mit Domorganist Still, Orgelsachverständiger Reinhold Schneck und Frau Dr. Daentler von der kirchlichen Denkmalpflege
14.5.2003 Vorstellung aller fünf Orgelangebote und Beratung mit den Mitgliedern des Verwaltungsrates, des Orgel-Fördervereins, des Beirates und mehrerer Organisten. Ergebnis: 1. Umfassende Information 2. die drei Orgelfirmen (engere Wahl) Fasen, Mayer und Weimbs werden aufgefordert, ihre Bedingungen nochmals auf Preiszugeständnisse zu überprüfen, 3. die endgültigen Angebotsvorlagen an den Verwaltungsrat.
22.5.2003
Der Verwaltungsrat der Pfarrei Rachtig entscheidet sich nach Abwägen aller Kriterien, bei der Firmat Josef Weimbs aus Hellenthal/Eifel, die Orgel in Auftrag zu geben.
Mai-Dez.2003
Das Genehmigungsverfahren beim Bischöflichen Generalvikariat in Trier läuft und wird am 8.12.2003 mit der Zustimmung zum Orgelbau-Vertrag abgeschlossen.
9.11.2003
Feierliche Verabschiedung der Altorgel
10.-12.11.2003
Abbau der Orgel, die historischen Teile gehen in die Werkstatt nach Hellenthal, alle anderen übernimmt ein polnischer Orgelbauer.
Anfang Dez. 2003
Beginn der Arbeiten an der neuen Orgel
Sept. 2004
Aufbau der neuen Orgel
Nov./Dez. 2004 Fertigstellung, Intonation und Orgelweihe

ORGELBAU IN ZAHLEN

In Deutschland bestehen derzeit etwa 170 Orgelbaufirmen mit etwa 2.500 Mitarbeitern. Neben gelernten Orgelbauern arbeiten Schreiner, Elektriker und Feinmechaniker für den Orgelbau. In Orgelbauprojekte sind zudem Architekten, Statiker, Baufachleute, Anstreicher, Kunstmaler, Bildhauer, Akustiker und weitere Experten involviert.

Und die Kosten? Allgemein schwer zu beantworten, weil die Orgel in der äußeren Erscheinung und in der inneren Zusammensetzung das wohl wandelbarste Musikinstrument ist. Die Orgel für eine mittlere Dorfkirche kostet etwa 100.000 bis 150.000 Euro und benötigt zur Herstellung etwa 4000 Arbeitsstunden. Eine Domorgel kostet leicht mehrere Millionen Euro, denn trotz aller Technisierung muss eine Orgel immer noch in mühevoller Handabeit hergestellt werden.

In der gesamten Investition der Rachtiger Orgel von 350.000 Euro sind allein für die Kosten der Restaurierung des Gehäuses und der Neuanfertigung der fehlenden Gehäuseteile rund 65.000 Euro enthalten. Die Gesamtsumme teilt sich in 84 % Lohn- und 16 % Materialkosten auf. Die neue Orgel weist mit rund 1.600 Pfeifen doppelt so viele Pfeifen wie ihre Vorgängerin auf.

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Spezialisten:
die Orgelbaufirma Weimbs

Die Orgelbaufirma Weimbs in Hellenthal wurde am 1. Oktober 1927 von Josef Weimbs gegründet.

Er stellte sein Können unter Beweis, als es in den 60er und 70er Jahren immer häufiger darum ging, historisch wertvolle Instrumente zu erhalten, zu restaurieren, zu rekonstruieren und entgegen dem um diese Zeit üblichen Brauch, solche Orgelwerke in ihrer Substanz unverändert zu belassen. 1994 wurde sein Sohn Friedbert Mitinhaber des Unternehmens, seit 1998 führt er zusammen mit seinem Sohn Frank die Firma. Mit sechzehn Mitarbeitern ist sie nach wie vor ein Familienunternehmen geblieben. In der Werkliste sind über 80 Restaurierungen alter Orgeln verzeichnet, von denen vor allem die umfangreichen Arbeiten an den großen Orgeln in der Basilika des Klosters Steinfeld (erbaut 1727 von Balthasar König, restauriert 1981) und der Schloßkirche in Schleiden (erbaut 1770 vermutlich von Christian Ludwig König, restauriert 1987/88) ihrer überregionelen Bedeutung wegen an erster Stelle zu nennen sind. In den letzten Jahren wurden gleichermaßen technisch und musikalisch interessante Orgelneubauten erstellt und erneut eine Anzahl von wichtigen Restaurierungen historischer Orgeln durchgeführt. Das Team von fünf Orgelbaumeistern, einem Schreinermeister und zehn weiteren Mitarbeitern garantiert mit seinem Fachwissen individuelle Lösungen für jedes Orgelbauprojekt.

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Abschied von einer Königin

Mit einer großen Feierstunde verabschiedete am 9. November 2003 die Pfarrrei St. Marien die alte Orgel. „Wir verabschieden uns heute von unserer alten Orgel, die uns lange Zeit treue Dienste geleistet und unseren Gesang bei frohen und traurigen Ereignissen begleitet hat“, sagte Pfarrer Stephan Feldhausen in der Schlussandacht.

Ein letztes Mal brachten Theresia und Josef Thiesen sowie der Rachtiger Organist Franz Rudolf Kön, unterstützt durch ein Blechbläser-Ensemble des Musikzuges Deutschhherren, die alte „Königin“ zum Klingen. Der Vorsitzende des Orgelfördervereins, Egon Kappes, dankte allen Privatpersonen, Gruppen und Vereinen, die während der letzten acht Jahre als Mitgleider des Fördervereins, als Spender, Förderer oder auf andere Art und Weise großes Engagement für das Projekt „Neue Orgel in historischem Gewand“ zeigten. So waren Wehmut und auch Freude bei der Abschiedsstunde zu spüren. Denn mit dem letzten Orgelton in der Kirche wurde gleichzeitig der Beginn des Neuen eingeleitet.

Dort, wo am Festabend noch Orgelklänge ertönten, hallten schon am nächsten Morgen Hammerschläge. Schließlich wurde zwei Tage lang das komplette Orgelgehäuse abgebaut. Die verwendbaren historischen Teile gehen in die Werkstatt der Orgelbaufirma Weimbs nach Hellenthal in der Eifel, den Rest übernimmt der polnische Orgelbauer Jan Drozdowicz, der die Pfeifen in einer polnischen Kirchengemeinde wieder zu neuem Leben erwecken will.

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Beispiele guter Taten

Altgeld-Aktion

Über einen Erfolg konnten sich der Orgel- Förderverein bei der zur Währungsumstellung eingeleiteten Umtausch-Aktion des europäischen Altgeldes freuen.

In Zusammenarbeit mit der Sparkasse Mittelmosel und der VR-Bank Hunsrück-Mosel kamen in den Zweigstellen Zeltingen-Rachtig aufgestellten Orgel- Spendenpfeifen, aber auch mit Unterstützung des Lions-Club Wittlich, ebenfalls zwei Register zusammen. Die Pfeifen bleiben noch eine Zeitlang stehen, um die immer wieder in einem Winkel des Hauses gefundenen Geldreste aus aller Welt aufzunehmen. Sie können also auch in der Zeit des Euro mit Ihrem Rest-Altgeld noch einen wertvollen Beitrag für ein Kulturgut leisten.

Ein gelungener Auftakt

Das Jahr 2003 startete mit einem meisterlichen Konzert des Kammerchors Projekt Vocal Bernkastel-Kues.

Beim Weihnachts- und Neujahrskonzert standen festliche Chormusik von Crüger, Praetorius, Mendelssohn-Bartholdy sowie Instrumentalmusik von Bach, Albioni und Loeillet auf dem Programm. Unterstützt von Thomas Maur, Trompete, und Irmgard Israel, Orgel, gelang dem Kammerchor unter der Leitung von Michael Meyer ein phantastische Darbietung. Aus dem Spendenerlös wird eine Pedal-Zungenpfeife sowie eine Bass- Pfeife finanziert.

Basspfeife der Bürgerliste

Die Mitgliederversammlung der Rachtiger Bürgerliste setzte einen guten Schlusspunkt unter die Beispiele der guten Taten des Jahres 2003.

Sie beschloss, die Patenschaft über eine Basspfeife im Wert von 500 Euro zu übernehmen. Die Urkunde wurde in der Zwischenzeit dem Vorsitzenden Franz Josef Ames übergeben.

Ehrenvolles Engagement

Gleich vier Vereinen konnte der Vorsitzende des Orgelfördervereins, Egon Kappes, im März 2003 danken.

Michael Leyendecker von der DHKFreizeitmannschaft, Werner Junglen von der Feuerwehr, Michael Meyer vom Projekt Vocal und Gerd Bohlen von der TVAltherren- Freitagsgruppe erhielten jeweils eine Patenschaftsurkunde.

Pfeife für Pfeife zur neuen Orgel

„Wir sind überzeugt, hier muss dringend was passieren“, bemerkte ein Mitglied des Lions- Club Wittlich, als Organist Josef Thiesen die „Kranke“ Balthasar König Orgel anstimmte.

Die Zuwendung von 5.000 Euro durch den Lions-Club brachte das Projekt wieder ein Stückchen der Realisierung näher. Egon Kappes überreichte den Mitgliedern für ihre Spende eine Patenschaftsurkunde über eine kompletten Chor der Mixtur.

Ehrenvolles Engagement

Gleich vier Vereinen konnte der Vorsitzende des Orgelfördervereins, Egon Kappes, im März 2003 danken.

Michael Leyendecker von der DHKFreizeitmannschaft, Werner Junglen von der Feuerwehr, Michael Meyer vom Projekt Vocal und Gerd Bohlen von der TVAltherren- Freitagsgruppe erhielten jeweils eine Patenschaftsurkunde.

Engländer musizieren für Orgel

56 Schüler der Wellington School überreichten am 10. Juli 2003 musikalische Grüße aus England und begeisterten das Publikum am Vorabend der Rachtiger Weinkirmes.

Die Gäste in und vor der Kirche erlebten einen kurzweiligen Abend und konnten schon einmal vorab eine kleine Eröffnung der Weinkirmes feiern. Der Eintritt war frei, die Spenden reichten für eine Basspfeife. Dafür erhielten die jungen Leute aus Sommerset in Südengland eine Urkunde.

Einfühlsam und dynamisch

Der junge polnische Nachwuschmusiker Piotr Szabat gab am 31. Juli 2003 wieder ein Benefizkonzert in Zeltingen und beeindruckte aufs Neue seine Fangemeinde.

Die mehr als 150 Zuhörerinnen und Zuhörer reagierten begeistert auf das einfühlsame, aber auch dynamische und zuweilen temperamentvolle Spiel des talentierten Polen. Großen Anteil am Erfolgdes Konzertes hatten auch Josef Thiesen als Begleiter am Piano und Theresia Thiesen, die das Programm mit einigen anspruchsvollen Orgelwerken ergänzte. Der Spendenerlös steht den beiden Orgelprojekten in Zeltingen und Rachtig zur Verügung, eine beispielhafte Initiative.

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Die weiteren Aussichten: Feiern Sie mit ...

Zwar - so sagt man - nimmt die Spendenbereitschaft je näher das Ziel in Sicht ist, spürbar ab. Durch solche Meinungen wollen wir uns jedoch nicht entmutigen lassen und haben auch für das Jahr 2004 Aktionen geplant.

Des weiteren vertrauen wir auf die Einheimischen und Gäste, dass sie weiter unsere Veranstaltungen besuchen werden, Patenschafen über Orgelpfeifen übernehmen und auch für eine Spende in der Endspurtphase aufgeschlossen sein werden. Das Finanzierungskonzept steht und ist auch vom Bistum genehmigt, es kommt jetzt darauf an, das notwendige Darlehen so niedrig wie möglich zu halten. Dabei setzen wir auf unser bewährtes Prinzip des Gebens und Nehmens: Freude schenken durch Konzerte vor Ort und Unterhaltungsbeiträge verschiedener Art - und als Anerkennung für gute Leistungen eine Spende, die dem Projekt Orgel zugute kommt.

50 Jahre Pfadfinder

29.-30.05. Jubiläumsfeier am Pfadfinderheim der Pfadfinderschaft St.Georg Stamm Deutschherren Rachtig mit Country-Time am Pfadfinderheim
18.-20.06. Jubiläums-Pfadfinderlager am Moselufer

30 Jahre Vereinsring Rachtig

Innovation und Erfolg mit sechs Ortsvereinen: Seniorentag, Rosenmontagszug, Happy Mosel und 9.-12.07.2004 30. Rachtiger Weinkirmes mit Montagsmarkt

25 Jahre Rachtiger Weinstraßenfest

27. - 20.08. Wir feiern das älteste Weinstraßenfest an der Mosel, zünftig und moseltypisch

Orgelweihe 2004

Das Fest der Orgelweihe ist ein besonders festliches, ja geschichtliches Ereignis für eine Pfarrei, ein Dorf, die Seelso r g e - E i n h e i t und die ganze Heimatregion. Freuen Sie sich auf das große Rachtiger Fest der Einweihung der neuen Königin/Weimbs-Orgel, der Königin der Musikinstrumente. Dazu erwarten Sie: Festliche Gottesdienste und Konzerte im November und Dezember dieses Jahres.

Frühlingsfest

Feiern Sie am Sonntag, 21. März 2004 den Frühlingsanfang mit Schülern der Musikschule des Landkreises Bernkastel-Wittlich sowie Kindern der KiTa St. Marien Rachtig.

Um 16 Uhr stellen Kinder des Kindergartens „Der Frühling in Bildern - Turm der Kirche“ aus. Um 19 Uhr folgt das Frühlingskonzert in der Pfarrkirche St. Marien, mit Ensembles der Musikschule des Landkreises. Anschließend können Sie bei der Frühlings-Tombola Gutscheine und Verzehrbons gewinnen, die die Hotel- und Gastronomievereinigung Zeltingen-Rachtig zugunsten des Projekts Orgel gestiftet hat. Dazu gehören folgende Betriebe: Café- Restaurant Sängerheim, Hotel Chur Köln, Hotel- Restaurant Deutschherrenhof, Gasthaus Alt Rachtig, Hotel Zeltinger Hof, Hotel Nicolay zur Post, Cafe Hansen, Hotel Ehses und das Weinhotel St. Stephanus. Dankeschön!

DIE WEITEREN AKTIONEN FÜR 2 0 0 4

So 21.03. Konzert mit verschiedenen Ensembles der Musikschule des Landkreises
So 28.03. Jahreshauptversammlung des Orgel-Fördervereins mit Neuwahlen
Do 15.04. Informationsfahrt in die Werkstätte Orgelbau Weimbs in Hellenthal
So 9.05. „Frühling in Berlin“ mit Bernd Föhr, Bariton, und Josef Thiesen, Klavier
Mi 9.06. Konzert des Gitarrenensemble Allgristas mit Martin Waxweiler
Sa 12.06. Orgelwanderfahrt in die Eifel mit Kurzkonzerten an den Orgeln in Üxheim, Niederehe, Hillesheim, Aremberg mit Wanderung zum Wasserfall Dreimühlen.
Mo 21.06. Konzert der „Preston Lodge High Scholl“ aus England

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Paten für eine Königin gesucht

Wir suchen auch weiterhin nach Paten für die 1650 unterschiedlichen Pfeifen der neuen Orgel.

Von der Mixtur-Pfeife zu 50/75 Euro bis zum vollständigen Orgel-Register - zu 9.000 und 12.500 Euro reichen die Patenschaften.

Die Patenschaft-Übernahme gilt als Spende.

Sie erhalten auf Wunsch gerne eine Bestätigung zur Vorlage beim Finanzamt.

Weitere Förder-Möglichkeiten: Mitglied des Fördervereins werden, Geldspenden, Warenstiftungen, Besuche von Konzerten und Veranstaltungen. Jede kleine Spende ist willkommen und wird durch eine Vielzahl zu einem großen Betrag.

Der nächste Pfiff erscheint als attraktives Anzeigenjournal zusammen mit einer Festschrift zur Orgelweihe.

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Diese Seite hat erstellt: Hans-Heiko Stein, Deutschherrenstr. 49, 54492 Zeltingen-Rachtig
eMail an: HHStein@web.de
Datum der letzten Überarbeitung: 13.04.2004