Orgel-Förderverein St. Marien-Rachtig e.V.

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Aus der Ecke holen

TRIER. (gkl) Auch in Trier, das über eine sehr lebendige Orgelszene verfügt, sind Orgelkonzerte keine Selbstläufer, zu denen das Publikum von selber kommt. Mit der Veranstaltung "Meet the Artist" ging der Orgelbauverein Herz Jesu neue Wege, ein Konzert zu bewerben. Mittelpunkt war dabei die lettische Organistin Iveta Apkalna.

Sie ist in der Region Trier keine Unbekannte mehr – die lettische Organistin Iveta Apkalna. Sie war schon zu Gast bei den internationalen Orgeltagen im Trierer Dom und bei den Orgelkonzerten in der Abteikirche Himmerod. Auch in der Luxemburger Philharmonie ließ sie sich schon hören, ein Konzert, bei dem viele deutsche Zuhörer den Weg ins Großherzogtum fanden. Viele bezeichnen die junge Künstlerin als eine Ausnahmemusikerin.

Gewinnerin des Klassik-"Echo"

Eine Bezeichnung, die dadurch unterstrichen wird, dass Apkalna als erste Organistin überhaupt der begehrte "Echo-Klassik" als Instrumentalistin des Jahres 2005 verliehen wurde.


 
Nicht nur um Orgeln ging es beim Künstlertreff mit Iveta Apkalna im Musikhaus Reisser. TV-Foto: Gerhard W. Kluth

Apkalna hat sich etwas Besonderes auf ihre Fahne geschrieben. Sie will die Orgel aus den manchmal etwas verstaubten Ecken in den Pfarrkirchen heraus holen, möchte die Instrumente und die Musik für das Publikum noch erlebbarer machen, als nur durch Hören. Sie möchte auch einen intensiven Kontakt zu den Menschen, die in ihre Konzerte kommen. Deshalb war sie gerne damit einverstanden, als ihr in Trier der Vorschlag gemacht wurde, schon einen Tag vor ihrem Konzert in der Pfarrkirche Herz Jesu zum Gespräch mit den Musikfreunden zusammen zu treffen. In einem Trierer Musikhaus hieß es deshalb "Meet the Artist". Manch einer nutzte die Gelegenheit, die junge Künstlerin, die weltweit schon an so manchem Spieltisch gesessen hat, einmal aus nächster Nähe zu erleben, ihr Fragen zu stellen oder sich ein Autogramm von ihr zu holen.

Bei den Gesprächen, zu dem Menschen auch aus Bitburg und aus Zeltingen-Rachtig nach Trier gekommen waren, ging es aber nicht nur um die Musik und um die Königin der Instrumente. Apkalna erzählte auch aus ihrer Heimat Lettland und von ihrem letzten großen Erlebnis, ihrer Hochzeit, die im Januar auf der Bühne der Kölner Philharmonie stattgefunden hat. Genau an der Stelle der Bühne, an der sie ihren Mann kennen lernte, schloss sie mit ihm auch den Bund fürs Leben.

Viele Veranstalter landauf und landab klagen darüber, dass sie vor allem das jüngere Publikum in den Orgelkonzerten vermissen. Trier, das eine sehr lebendige Orgelszene hat, mag da eine Ausnahme sein. Trotzdem sind auch hier Veranstaltungen, wie man sie jetzt mit Apkalna erleben konnte, eine gute Möglichkeit, ein Publikum zu erreichen, das, aus welchen Gründen auch immer, eine Scheu davor hat, eine Kirche zu einem Konzert zu betreten. Hier ist die Chance gegeben, den Menschen schon im Gespräch zu zeigen, dass Orgelmusik nicht miefig, steif, verstaubt und elitär ist, dass Organisten innerhalb der Musiker keine introvertierten, menschenscheue Sonderlinge sind.

Apkalna wird in diesem Jahr gleich zweimal in unserer Region zu erleben sein. Am 10. Juni spielt sie an der Weimbs/König Orgel der Pfarrkirche St. Marien in Zeltingen-Rachtig.


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Diese Seite hat erstellt: Hans-Heiko Stein, Deutschherrenstr. 49, 54492 Zeltingen-Rachtig
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Datum der letzten Überarbeitung: 18.06.2007